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Der französischeKinderbekleidungsmarkt

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Der französische Kinderbekleidungsmarkt besteht aus zwei Bereichen. Zum einen der Bereich der Babybekleidung für die 0 bis 2 Jährigen und zum anderen der Bekleidungsmarkt für Kinder zwischen 2 und 14 Jahren. 

Zur Zeit übersteigt die Nachfrage nach Baby-Kleidung in Frankreich einen Wert von mehr als 1,1 Milliarden €, so dass dieser Teilsektor als einer der dynamischesten der Prêt-à-Porter Mode gilt.Die Geburtenrate in Frankreich ist europaweit die höchste und die geschätzten mittleren Ausgaben für Babybekleidung während der ersten beiden Lebensjahre belaufen sich auf 666 €. Bei diesem Marktsektor handelt es sich um einen sehr attraktiven Handlungszweig, auch für Luxuslabels, welcher eine dynamische Entwicklung im Bereich E-Commerce durchlebt.

Zu den meist nachgefragten Produkten innerhalb der Kategorie der Babybekleidung zählen T-Shirts, Polo-Shirts undPullover, während im Bereich der Kinderbekleidung hauptsächlich Kleider, Hosen und Kombinationen gekauft werden. Auch die verwendeten Stoffe sind sehr unterschiedlich, am häufigsten verwendet wird nach wie vor Baumwolle.

Es gibt eine Vielzahl von Fachgeschäften im Internet (Franchiseunternehmen, Zentraleinkauf von Geschäften, Spezialketten) und andere nicht-spezialisierte Marktakteure, die oft eine Niedrigpreispolitik verfolgen (Carrefour, Kiabi, La Halle ..). Trotz ihres großen und vielfältigen Angebots besitzen auch die Großhändler eigene Fachabteilungen für Babybekleidung, wie zum Beispiel La Halle Enfant.

Auch junge Designer versuchen einen Durchbruch in diesem Bereich zu erzielen, auch wenn der Wettbewerb im Kampf um den Marktanteil und –zugang sehr stark ist.

Der Teilsektor von Bekleidung für Babys bietet heute große Chancen, welche eng mit der Gesamtentwicklung des Kinderbetreuungssektor verbunden sind. Die Marken kämpfen um Marktanteile und neue Kunden, daher werden auch Jugendliche und jungen Erwachsenen in die Zielgruppe der Hersteller aufgenommen (Jacadi, Bonpoint, Petit Bateau).

Des weiteren versuchen sich die Marken genauer zu positionieren und sind daher längst nicht mehr nur Hersteller von Kinderkleidung, sondern agieren beispielsweise als Experten für Babykleidung. Ein gutes Beispiel hierfür sind ID KidsoderBabycarebyOrchestra.

Die wichtigsten Vertriebskanäle für Kindermode in Frankreich sind große Vertiebsketten und Supermärkte. Kleine Spezialgeschäfte sind eigentlich nur in großen Kaufhäusern zu finden und an diese angeschlossen, weshalb sie eine große Verhandlungsmacht gegenüber den Lieferanten genießen. In beiden Fällen spielt derHandelsvertreterallerdings eine sehr wichtige Rolle.