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Die Zukunft des spanischen Baugewerbes: Der Export

senal salida exit 150x150Die Gegenwart und die Zukunft des spanischen Baugewerbes konzentriert sich auf den Export nach Südamerika und in die Magreb-Staaten. Insbesondere auf die Märkte in Brasilien, Kolumbien, Marokko und Algerien.

Andere Regionen, wie Russland und der Mittlere Osten stellen ebenfalls mögliche Ziele für spanische Unternehmen dar. Obwohl der Export der spanischen Bauindustrie zu 54% auf die Europäische Union fokussiert ist, ist dort der Absatz zwischen 2006 und 2012 nur um 5,7% gestiegen. Gleichzeitig hat die Baubranche in Lateinameika und den Magreb-Staaten ein Wahstum von 403% bzw. 109% erfahren.

Wenn es zur Zusammenarbeit mit Schwellenländern kommt, sind vor allem adequate Kontakte entscheidend. Die richtigen Kommuniktionspartner in der Regierung und in öffentlichen und privaten Unternehmen (insbesondere Baufirmen, Ingeneurbüros, Bauträger und Berater usw., die bereits Ausschreibungen gewonnen haben), etablierte Importeure und Distributeure sowie Handelsagenten sind für die Schaffung eines Absatzmarkets unverzichtbar.

Es ist wichtig sich vor dem Markteintritt sorgfältig zu informieren und die lokalen Akteure sowie potentielle Partner vor Ort kennenzulernen. Vorab sollten die Möglichkeiten des eigenen Unternehmens abgewogen werden. In diesen Zusammenhang ist es entscheident den Exportmarkt zu analysieren und abzuschätzen, welche Bereiche kurzfristig keine Erfolge erbringen, jedoch auf lange Sicht vielversprechend sind oder sogar die Erwartungen übertreffen.

Quelle: “El potencial exportador de la construcción española”, Construmat (2013)