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Exportieren in die USA: Die Schuhbranche

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Exportmöglichkeiten der spanischen Schuhbranche in die USA

Der spanische Schuhsektor erzielte 2015 einen Handelsbilanzüberschuss von knapp 243 Mio. Euro.

Die spanischen Schuhexporte stiegen 2015 um 11,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies lässt sich aus den aktuellen Zahlen der spanischen Schuhvereinigung (Fice) schließen: So wurden insgesamt 152 Millionen Paar Schuhe im Wert von 2,93 Milliarden Euro umgesetzt.

Die Hauptzielländer für spanische Schuhe sind weiterhin Frankreich, Italien, Deutschland, das Vereinigte Königreich und Portugal. Hervorzuheben sind die Länder mit der stärksten Zunahme wie das Vereinigte Königreich (26,4%), Belgien (40,3%), Norwegen (51,8%), Irland (53,6%) Polen (66%) und Ungarn (67,8%). Andererseits gab es auch Märkte, für die der Absatz rückläufig war, bspw.  Japan, Slowenien, Australien, Russland und die Ukraine.

Außerhalb der Europäischen Union behalten die USA ihre Stellung als bedeutendstes Zielland spanischer Exporte – mit einem Wachstum von 25,4%. Für die USA ist Spanien der neuntwichtigste Schuhlieferant, mit steigender Tendenz. Dies zeigt sich nicht nur im steigenden Exportvolumen, sondern auch in den steigendenden Preisen por Paar Damenschuhe. Dabei stellen die spanischen Produkte die zweitteuersten pro Paar, knapp hinter Italien. Die Verkäufe teilen sich in 47% Damen-, 39 % Herren- und 14 % Kinderschuhe auf.

Ein spanisches Produkt ist üblicherweise im mittleren bis höheren Preissegment zu finden, ohne dabei in den Luxusbereich vorzustoßen. Die Lager sind üblicherweise nach genau diesen beiden Segmenten aufgeteilt. Dennoch bieten sich die größten Chancen für die spanischen Marken vor allem in Boutiquen und kleinen exklusiven Geschäften, da diese Produkte mit Design und Qualität anbieten. Unter dieser Schwelle finden sich vor allem asiatische und brasilianische Fabrikate, mit deren Preis-Leistungsverhältnis nur sehr schwer zu konkurrieren ist.

Der amerikanische Markt ist kein leichter Markt, aber einer voller Möglichkeiten für den spanischen Schuhsektor. Es ist der am stärksten wachsende Markt außerhalb der EU und auch der aktuelle Wechselkurs von Euro zu Dollar ist vorteilhaft für die Branche.

In Bezug auf die Expansion haben die Firmen zwei Möglichkeiten, aus denen sie wählen können: Indirekte Distribution durch einen Vertreter oder direkter Vertrieb.

Für mehr Informationen darüber welche Vertriebskanäle die am besten geeigneten für Ihre Firma im jeweiligen Land sind, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit:

Júlia Farre
Unternehmensberaterin und Teilhaberin von ITC
jfarre@int-team.com