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Exportieren oder nicht exportieren

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Ist mein Unternehmen in der Lage zu exportieren? Wie kann ich das wissen? Welche Risiken bringt der Export mit sich? Welche Risiken können auftreten wenn nicht exportiert wird? Wohin exportiert man zuerst, in welche Länder? Warum exportieren wenn es auf dem inländischen Markt noch genügend Verkaufspotenzial gibt?

Gelgentlich treten diese Fragen auf und ich werde versuchen, etwas Licht ins Dunkle zu bringen. Offensichtlich ist meine Meinung, dass nicht nur jedes beliebiges Unternehmen exportieren kann, sondern sie sollten damit anfangen, falls sie es noch nicht getan haben.

Es ist Tatsache, dass Unternehmen welche bereits vor der Wirtschaftskrise exportiert haben, besser durch die Wirtschaftskrise gekommen sind als Unternehmen die nicht exportiert haben. Der Grund dafür liegt auf der Hand, wenn man seine Verkäufe auf mehrere Länder verteilt  werden die Umsatzschwankungen untereinander ausgeglichen.

Jedes exportierende Unternehmen steht einer großen Konkurrenz gegenüber, dies sorgt für eine Steigerung der Kundenzufriedenheit.  Dieser Wettkampf unter den Unternehmen sorgt für eine Verbesserung der Prozesse, Qualität, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Deshalb wird der ganze Unternehmensablauf verbessert, danke an die „Exportkultur“ mit Ihren bereits exportierenden Unternehmen. Dieses Phänomen macht es auch besser möglich den Puls des Marktes wahrzunehmen, wie z. B. Trends, technische Entwicklungen und die neuesten fachbezogenen Neuigkeiten. Dies sorgt dafür, dass das Unternehmen einen realistischen Blick auf den Markt, auf sich selber, als auch auf die Kunden und Kundenwünsche hat.

Gelegentlich wenn ich Unternehmen frage warum sie nicht exportieren, bekomme ich folgende Antwort, „solange wir nicht das ganze Land abgedeckt haben, für was sollen wir exportieren und uns das Leben komplizierter machen“. Das respektiere ich aber diese Meinung teile ich nicht. Heutzutage sind die Kunden keine einheitliche Masse welche alle an dem gleichen Ort wohnen. Vielmehr sind es Kunden mit vergleichbaren Konsumgewohnheiten verteilt in der ganzen Welt. Das nicht zu verstehen bedeutet das die Entwicklung des Unternehmens begrenzt ist. Es ist der Moment gekommen an dem man zwischen dem innländlischen und dem ausländischen Markt unterscheiden muss. Es stellt sich die Frage. Wer sind meine Kunden und wo finde ich diese?

Ist es kompliziert zu exportieren? Worauf ich antworten würde… Ihnen erscheint es kompliziert nur den Verkauf in Spanien zu unterstützen? Können Sie wirklich die Verantwortung für dieses Risiko übernehmen? Logischerweise bedeutet exportieren auch „Herausforderung“ aber auch Wettbewerb in einem inländischen, begrenzten Markt der nie wieder seine vorherige Form annimmt. Wenn die Krise vorbei ist, ist nichts mehr gleich. Viele glauben das wenn sich die Wirtschaft wieder erholt hat, alle Probleme beendet sind. Aber sie wissen nicht das der Markt den sie kannten, nicht mehr der gleiche sein wird.

Veränderungen und Entwicklungen sind schwierig, aber noch schlimmer ist es sich nicht zu wagen

Bis bald und gute Verkäufe!

Salvador Devant