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Kapitel 3: Die wichtigsten Wirtschaftssektoren Senegals: Landwirtschaft und Viehzucht

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Unser Beraterteam wird Ihnen helfen ein Import- bzw. Exportgeschäft nach Senegal aufzubauen. Image: Ernussanbau in Senegal

Wie wir schon in den letzten Artikeln über Senegal:”Warum nach Senegal exportieren?” und “Wie wird mit Großhändlern, Importeuren, Representanten und Handelsvertretern in Senegal gehandelt?” geschrieben haben, gibt es viele Möglichkeiten und Vorzüge im senegalesischen Markt, welche von den katalanischen Unternehmen, die über den Einstieg in den Markt nachdenken, in Betracht gezogen werden sollten.

Dieses neue Kaptiel wird sich auf den Primärsektor beziehen, welcher einer der treibenden Kräfte hinter der Wirtschaft Senegals datstellt und die Möglichkeiten für katalanische Firmen bietet: Landwirtschaft und Konsumgüter.

Die Landwirtschaft hat einen Anteil an 7,2% vom BIP, aber fast 70% der Bevölkerung sind direkt oder indirect damit verknüpft.Sie ist der Schlüsselsektor und der Hebel bei der Unterstützung Wirtschaft, beinhaltend der zuverlässigen Nahrungsmittellieferanten, die die Beschäftigung hoch halten und die Armut reduzieren. Die Regierung selbst betrachtet diesen Sektor als Schlüsselsektor und ist bestrebt diesen auszudehnen. Es gibt eine Vielzahl an Faktoren, die das Land attraktiv machen, speziell für die Unternehmen die es in Betracht ziehen, in die Landwirtschaft und/oder damit verbundene Industrien zu investieren. Auf der einen Seite ist das Klima ideal für Nicht-Saison-Produkte des europäischen Marktes. Auf der anderen Seite wächst der lokale Markt beständig, seit die steigende Urbanisierung die ländliche Bevölkerung in die Städte zieht. Deshalb ist es sinnvoll die bisher für den lokalen Markt bestimmten Produkte nicht nur lokal sondern auch in den Städten zu vertreiben. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die ausgezeihneten Luft- und Wasserverbindungen mit den wichtigsten Märkten.

Die größten Landwirtschaftsproduktionen konzentrieren sich auf die Täler, Flussmündungen und Flussdeltas des größten Flusses des Landes. Der Senegal River, welcher die nördliche Grenze mit der Mauritanischen und der der Casmanschin Flusses zwischen Genua Bissau und Gambia im Süden bildet.

Es gibt einen kleinen Bereich der Landwirtschaft, der ausschließlich auf Erdnüssen, Zucker und Baumwolle sowie die Verarbeitung von Tomaten begrenzt ist. Die Haupternte bezieht sich jedoch auf die Erdnuss, welche hauptsächlich im Osten und in der Mitte des Landes angebaut wird. Neben der wirtschaftlichen Relevantheit spielt die Ernussernte auch eine wichtige soziale Rolle in Senegal.  Sieben von zehn Landwirten bauen Ernüsse an und man sagt, dass ein Drittel der Bevölkerung direkt oder indirekt mit der Erdnussernte verbunden ist. Andere Ernten die auf dürrebeständiges Getreide abzielen, wie beispielsweise Hirse oder Sorghum, haben in der Mitte oder im Norden des Landes ihre Hauptanbaugebiete. In der Nähe der Flussbetten gibt es einige Reisanbbaugebiete, aber hier ist das Land eher von Reisimporten abhängig.

Senegal ist der weltgrößte Hauptexporteur von Erdnussöl, welches hinter den Fischprodukten und vor Baumwolle den zweitgrößten Absatz an Exporten in Senegal bildet.

Was Obst und Gemüse betrifft ist die Produktion darauf beschränkt, die lokalen Bedürfnisse zu decken, was fast 95% der Kapazität beinhaltet.

Kurz gesagt, die Out-off-Saison Ernten bieten eine großartige Möglichkeit für Wachstum und Investitionen, speziell im Hinblick auf die Pläne der Regierung. In denen die Produktion und der Mehrwert im Rahmen der REVA (Return to Agriculture) zu erhöhen. Die REVA ist ein Großprojekt um das gesamte Land mit speziallisierten, hoch-produktiven Produktionszentren zu versorgen.

Die Viehwirtschaft ist eine Untergruppe des Primärensektors, welcher 27% der Gesamtwirtschaft und 3.85 % des BIP einnimmt. Rinder, Schafe, Ziegen sind die wichtigsten Nutztiere. Allerdings  wird die Milchproduktion weit von der Nachfrage übertroffen, was durch den Import von Milchpuver für Milchproduktion abgedeckt wird.

Die Meeresfischerei ist des Landes wichtigste Quelle für den Export und repräsentiert 12,4% des Primärenindustrie BIP und 2,8% des gesamten BIP.

Für weitere Informationen wie wir Ihnen helfen können, wenn es um den Export oder den Import nach Senegal geht, bitte zögern Sie nicht mit uns Kontakt aufzunehmen.

Christina Danon
Beraterin für afrikanische Märkte
Cdanon@int-team.com

Quellen:
CoC Fuerteventura
Spanisch Economic and Commercial Office in Dakar

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