Tag Archives: exportieren nach Deutschland

B2B-Treffen zwischen deutschen Handelsvertretern und spanischen Herstellern in Stuttgart

b2b meetings ITC News bin

Ziel dieses Events war es, den Herstellern geeignete Kontakte zu präsentieren

ITC organisierte ein B2B-Event in Stuttgart, auf dem Treffen zwischen Produzenten aus der spanischen Metallbranche, die vorher von den Unternehmensberatern von ITC ausgewählt und bewertet wurden, und deutschen Industrievertretern des Sektors. 

Bei dem Treffen, welches am 26. Janauar 2016 in Stuttgart stattfand, wurden insgesamt 50 Meetings zwischen deutschen Handelsvertretern und 10 Herstellern aus Spanien, Teilhabern des Arbeitgeberverandes der Metallindustrie von Katalonien und des Metallzentrums, das Firmen bei der Internationisierung unterstützt, realisiert.

Bei der Auswahl der Teilnehmer arbeitete International Team Consulting mit CENTREM zusammen. Diese Arbeit beinhaltete auch die Festlegung des Profils der Handelsvertreter, das den individuellen Anforderungen von jedem teilnehmenden Unternehmen entsprechen sollte, die individuelle Suche für jede spanische Firma, den persönlichen Kontakt mit den Vertretern und letztendlich die Filterung der Handelsvertreter mit dem Ziel den spanischen Unternehmen Vertreter zu präsentieren, die optimal zu ihrem Firmenprofil passen

Diese personalisierte, speziell auf die Bedürfnisse jeder Firma abgestimmte Arbeit, ermöglicht es, Unternehmen, die sehr unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen in der Metallbranche anbieten, mit Gesprächspartnern zusammen zu führen, die über zuverlässige Kunden in Deutschland verfügen und komplementäre Produkte zu den Erzeugnissen der teilnehmenden Unternehmen repräsentieren.

Ziel dieses Events war es, den Herstellern geeignete Kontakten zu präsentieren und einen Geschäftsplan für eine stabile und dauerhafte Handelsvertretung zwischen den spanischen Firmen und den deutschen Industrievertretern zu erstellen.

Das Follow-up und Verhandlungen über ein Abkommen mit den Kontakten fangen schon bei dem ersten Besuch an. Es ist wichtig zu beachten, dass eine gute Kontaktbetreuung, eine sorgfältige Verhandlung und eine gute Schulung erfolgen müssen, um den Erfolg der Auswahl des Handelsvertreters auf Provisionsbasis zu garantieren.

Die Textil- und Konfektionsbranche in Deutschland

sector ropa y calzado en alemania bin 266x300

Deutschland ist der größte Markt für Textilien und Bekleidung in Europa und bietet vielfältige Möglichkeiten für spanische Textil- und Konfektionsunternehmen, die ihr Exportvolumen erhöhen möchten.

Die Branche hat in Deutschland eine lange Geschichte, die geprägt ist von Herstellung, Innovation und Adaption. Außerdem stellt die Textil- und Konfektionsbranche eine der wichtigsten Industrien des Landes dar. Der Markt für Textilien und Kleidung ist heute nach dem Lebensmittel- und Getränkemarkt der zweitgrößte Markt für Konsumgüter.

Die Industrie des Landes besteht größtenteils aus kleinen und mittleren Unternehmen. Jedoch hat sich die nationale Textilindustrie in den letzten Jahrzehnten, bedingt durch den Strukturwandel, fundamental verändert. Während sie früher durch Produktion mit einfacher Technologie gekennzeichnet war, so ist sie heute eine innovative High-Tech-Industrie. Dies zeigt sich unter anderem an der führenden Stellung der Textiltechnik auf dem Weltmarkt, auf dem ein Marktanteil deutscher Firmen von 45 Prozent erreicht wird.

Deutschland kommt eine bedeutende Rolle im weltweiten Handel von Textilien und Bekleidung zu. Das Land ist viertgrößter Exporteur weltweit mit einer Exportquote von 43 Prozent im Jahr 2013. Gleichzeitig ist das Land nach den USA zweitgrößter Importeur von Textilien weltweit. Dementsprechend hat sich das Land seit den 80ern zu einem attraktiven Markt für andere Exportländer von Textilien entwickelt. Vor allem in der Bekleidungsbranche importiert Deutschland einen Großteil der Ware, was eine Chance für ausländische Firmen darstellt.

Die Konfektionsindustrie in Zahlen

  • 2013 erreichen die Textilimporte in Deutschland 36,2 Milliarden Euro, die Exporte belaufen sich auf 24 Milliarden Euro
  • 2013 teilte sich der Umsatz zu 40 Prozent auf Bekleidung und zu 60 Prozent auf Textilien
  • Die Textiltechnik beanspruchte 22 Prozent des Umsatzes in der Textilindustrie und ist stark globalisiert mit einem Exportvolumen von über 60 Prozent
  • Der Großteil der importierten Bekleidung und Textilien im Jahre 2013 stammten aus Asien (51%) und der EU (30%). Die wichtigsten Handelspartner in diesem Bereich sind China, die Türkei und Bangladesch.
  • Der Internethandel hat sich zu einem beliebten Markt für Kleidung, Schuhe und Zubehör entwickelt. Gemäß einer umfangreichen Studie kaufen knapp 33 % der Kunden über E-Commerce. Dies macht die Schuh- und Bekleidungsbranche zu einer der attraktivsten Produktkategorien im Online-Handel.

Welches Potential bietet der Bekleidungsmarkt in Deutschland?

Deutschland ist der zweitgrößte Textilimporteur der Welt und hatte in den vergangenen Jahren eine steigende Nachfrage zu verzeichnen. Mit einem Marktanteil von knapp 18 Prozent im Jahre 2013 stellt das Land den wichtigsten Markt in Europa. Im selben Jahr ist der Umsatz der Industrie allerdings um 1,1 Prozent gefallen.

Diese Zahlen zeigen deutlich das Potential für spanische Textil- und Konfektionsfirmen, die ihr Exportvolumen mit einer stärkeren Präsenz im deutschen Markt steigern wollen. Mit den richtigen Informationen über den Markt, die Vertriebskanäle und potentielle Klienten können spanische Unternehmen ihren Marktanteil auf dem deutschen Markt erfolgreich steigern.

Schlüssel für einen erfolgreichen Markteintritt in Deutschland

Um in den deutschen Textilmarkt einzusteigen, bedarf es einer gründlichen Analyse und Vorbereitung, da es einige Aspekte gibt, die beachtet werden müssen. Dazu gehören die Normierung, die Kennzeichnung, die Importvorschriften und die Industriezertifizierung.

  1. Normierung

Der DIN-Normenausschuss Textil- und Textilmaschinen (Textilnorm) ist zuständig für die Normierungsarbeit der Fachbereiche Textilien, Bekleidung und Textilmaschinen. Die verschiedenen Normen definieren die Anforderungen, Abmessungen, die technischen Begriffe sowie Prüfungsnormen. Ausländische Firmen müssen garantieren, dass ihre Produkte den deutschen Normen entsprechen.

  1. Etikettierung

Das deutsche Textilkennzeichnungsgesetz dient als Grundlage für die Kennzeichnung der Textilprodukte auf dem Markt. Alle Produkte auf dem deutschen Markt, unabhängig davon wo sie produziert wurden, müssen eine Kennzeichnung beinhalten, die angibt, aus welchem Material sie hergestellt wurden. Das Gesetz, welches sich auf alle Materialien in der Lieferkette bezieht, besagt, dass nur Textilien verkauft werden dürfen, die über die entsprechenden Kennzeichnungen verfügen. Dabei muss spezifiziert werden, aus welchen Stoffen das Produkt besteht, es müssen Hinweise zur Wäsche und zur Pflege angegeben werden und es muss die Größe nach dem metrischen System angegeben werden. Das Gesetz steht im Einklang mit der EU-Richtlinie 96/74/EG, welches eine europäisch einheitliche Kennzeichnung und Begriffsdefinitionen sichert.

Auch wenn Symbole zur Pflege in Deutschland keine Pflicht sind, so hat die internationale Vereinigung für  Pflegekennzeichnung von Textilien (GINETEX) ein Kennzeichnungssystem definiert, welches international gültige Markensymbole verwendet. Diese Symbole geben Händlern, Konsumenten und Firmen die korrektne Informationen bezüglich der Pflege der Textilprodukte.

  1. Importvorschriften

Um Produkte nach Deutschland importieren zu können, müssen Firmen ein Ursprungszeugnis nachweisen. Textilien, die aus Ländern stammen, die kein bilaterales Abkommen mit der EU haben, bedürfen einer Einfuhrgenehmigung. Die Importlizenzen können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden.

Eine verlässliche Referenz für den korrekten Importtarif von Textilien in Deutschland und der EU ist die Zolltarifdatenbank der Europäischen Union (TARIC). Der deutsche Zoll bietet darüber hinaus online den elektronischen Zolltarif (EZT). Diese Datenbasis beinhaltet die Informationen aus TARIC plus Informationen über die jeweiligen Verbrauchssteuern in Deutschland. Des Weiteren informiert EZT über die notwendigen Importlizenzen.

Handelt es sich um potentiell gefährliche chemische Produkte, so ist die europäische Chemikalienverordnung REACH (1907/2006/EG) zu beachten. Diese besagt, dass Hersteller und Importeure von Textilien, die potentiell gefährlichen Stoffe bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) angeben müssen, inklusive aller relevanten Informationen in der Lieferkette. Das angestrebte Ziel von REACH ist die Gewährleistung von Sicherheit chemischer Produkte, inklusive Textilien. Für mehr Informationen besuchen Sie die Homepage der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA).

  1. Zertifizierung

Das meistgenutzte und –anerkannte Qualitätszertifikat in Deutschland und der EU ist der Öko-Tex Standard 100. Dieses Zertifikat, welches nicht obligatorisch ist, bietet der Textil- und Konfektionsindustrie eine einheitliche Norm für Kunden, die insbesondere darauf achten, dass die Produkte frei von schädlichen Substanzen sind. Alle Rohstoffe, Zwischen- und Endprodukte aus jeder Produktionsphase werden getestet und bei entsprechender Erfüllung der Norm zertifiziert.

Ein weitere häufig genutzte, ebenfalls freiwillige, Kennzeichnung ist das europäische Umweltzeichen. Dieses „Bio-Kennzeichen“ erhalten Produkte, die gemäß den strengen ökologischen Anforderungen hergestellt wurden und recycelt werden können. Nach erfolgreicher Zertifizierung kann das Logo für eine ganze Reihe von Produkten genutzt werden, darunter auch Textilien. Die Kennzeichnung mit internationaler Reichweite wird von einer unabhängigen nationalen Organisation verliehen.

Die Vertriebskanäle in Deutschland

Der vielversprechendste Weg, um in den deutschen Markt einzutreten, ist durch Anstellung eines Handelsvertreters. Diese arbeiten auf Kommission und sind auf ihren jeweiligen Sektor spezialisiert.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Kontakt mit Großhändlern oder Importeuren aufzunehmen. Dabei handelt es sich um Experten in Ihrem Gebiet, die eine tiefe Kenntnis über die verschiedenen Segmente in der Textilindustrie besitzen. Darüber hinaus können sie sich um viele Arbeiten rund um den Import (Dokumentation, Lagerung und Vertrieb) kümmern.

Ferner können spanische Textilhersteller ihre Produkte an zentrale Einkaufsorganisationen in Deutschland verkaufen. Diese Organisationen bestehen hauptsächlich aus kleinen und mittleren Unternehmen, die sich zusammengeschlossen haben, um durch größere Mengen ihre Kaufkraft zu erhöhen und damit wettbewerbsfähiger zu sein.

Ebenfalls eine vielversprechende Option stellen Versandkataloge dar. Diese Form des Einkaufs ist bei den Verbrauchern sehr beliebt. Dieses Angebot wird heutzutage ergänzt durch den Online-Handel, der in der Textil-, Kleidungs- und Schuhbranche viel genutzt wird.

Für weitere Informationen darüber, wie spanische Textil- und Bekleidungshersteller in den deutschen Markt eintreteten können, kontaktieren Sie gerne:

Júlia Farré
Senior Consultant bei International Team Consulting
jfarre@int-team.com

ITC leistet einen Beitrag zur Entwicklung einer technologisch, galicischen Stiftung

placa circuito tecnologico 300x220

Bei ITC entwickeln wir, über Internationalisierungsdienste hinaus, Geschäftsstrategien und Verkaufsmanagement, die auf Ihre Firma zugeschnitten sind.

ITC hilft einer renommierten, technologisch, galicischen Stiftung bei der Entwicklung einer ihrer neuesten Produkte, die aus der Anstrengung ihrer Arbeit in Forschung und Entwicklung entstanden ist. 

Die Herausforderung für ITC bestand darin, die geeignete Geschäftsstrategie für ein neues technologisches, sehr spezialisiertes Produkt, einen Universalstecker für Sensorik, zu finden. Aufgrund gründlicher Analysen des Produkts war es ITC möglich, die geeignete Wertschöpfung zu identifizieren, nicht mit Schwerpunkt auf technologische Aspekte, sondern auf konkrete Gewinne, die diese technologische Entwicklung im Geschäft mit ihren potentiellen Kunden erzeugt. Auf diese Art und aufgrund Analysen anderer bereits bestehender Produkte auf dem Markt, haben sie einen potentiellen Markt und eine geeignete Argumentation, um eine gewinnbringende Nachricht zu erschaffen, identifiziert. Derzeit bereitet ITC eine internationale Emtwicklung dieses Kunden vor.

Der französischeKinderbekleidungsmarkt

foto roba infantil 300x200

Bei ITC bieten wir Ihnen die wichtigsten Informationen zum Thema Außenhandel, schlüssig und zuverlässig und vereinfachen Ihre Arbeit beim Öffnen oder Verstärken der internationalen Marktbeziehungen.

Der französische Kinderbekleidungsmarkt besteht aus zwei Bereichen. Zum einen der Bereich der Babybekleidung für die 0 bis 2 Jährigen und zum anderen der Bekleidungsmarkt für Kinder zwischen 2 und 14 Jahren. 

Zur Zeit übersteigt die Nachfrage nach Baby-Kleidung in Frankreich einen Wert von mehr als 1,1 Milliarden €, so dass dieser Teilsektor als einer der dynamischesten der Prêt-à-Porter Mode gilt.Die Geburtenrate in Frankreich ist europaweit die höchste und die geschätzten mittleren Ausgaben für Babybekleidung während der ersten beiden Lebensjahre belaufen sich auf 666 €. Bei diesem Marktsektor handelt es sich um einen sehr attraktiven Handlungszweig, auch für Luxuslabels, welcher eine dynamische Entwicklung im Bereich E-Commerce durchlebt.

Zu den meist nachgefragten Produkten innerhalb der Kategorie der Babybekleidung zählen T-Shirts, Polo-Shirts undPullover, während im Bereich der Kinderbekleidung hauptsächlich Kleider, Hosen und Kombinationen gekauft werden. Auch die verwendeten Stoffe sind sehr unterschiedlich, am häufigsten verwendet wird nach wie vor Baumwolle.

Es gibt eine Vielzahl von Fachgeschäften im Internet (Franchiseunternehmen, Zentraleinkauf von Geschäften, Spezialketten) und andere nicht-spezialisierte Marktakteure, die oft eine Niedrigpreispolitik verfolgen (Carrefour, Kiabi, La Halle ..). Trotz ihres großen und vielfältigen Angebots besitzen auch die Großhändler eigene Fachabteilungen für Babybekleidung, wie zum Beispiel La Halle Enfant.

Auch junge Designer versuchen einen Durchbruch in diesem Bereich zu erzielen, auch wenn der Wettbewerb im Kampf um den Marktanteil und –zugang sehr stark ist.

Der Teilsektor von Bekleidung für Babys bietet heute große Chancen, welche eng mit der Gesamtentwicklung des Kinderbetreuungssektor verbunden sind. Die Marken kämpfen um Marktanteile und neue Kunden, daher werden auch Jugendliche und jungen Erwachsenen in die Zielgruppe der Hersteller aufgenommen (Jacadi, Bonpoint, Petit Bateau).

Des weiteren versuchen sich die Marken genauer zu positionieren und sind daher längst nicht mehr nur Hersteller von Kinderkleidung, sondern agieren beispielsweise als Experten für Babykleidung. Ein gutes Beispiel hierfür sind ID KidsoderBabycarebyOrchestra.

Die wichtigsten Vertriebskanäle für Kindermode in Frankreich sind große Vertiebsketten und Supermärkte. Kleine Spezialgeschäfte sind eigentlich nur in großen Kaufhäusern zu finden und an diese angeschlossen, weshalb sie eine große Verhandlungsmacht gegenüber den Lieferanten genießen. In beiden Fällen spielt derHandelsvertreterallerdings eine sehr wichtige Rolle.