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Marktstudie über die Papierindustrie in Senegal

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ITC erstellt maßgeschneiderteMarktstudien undWettbewerbsanalysen.

Die Studie, die viele Daten über den aktuellen senegalesischen Markt beinhaltet, darunter ein wirtschaftlicher Ausblick, eine Beschreibung der sozialen und politischen Lage, eine Bewertung der Infrastruktur etc.;legt ihren Fokus auf den Papiersektor in dem afrikanischen Land.

Die Studie beschäftigt sich mit einer Reihe wichtiger Faktoren des Papiermarkts, die für die Nutzung vor Ort, aber auch für den Export nützlich sind. Dazu gehören sektorelle Studien in den Bereichen Landwirtschaft und Industrie sowie eine Analyse des Wettbewerbs und der Internationalisierung lokaler und ausländischer Fabrikanten.

ITC steht Firmen, die ihr Geschäft internationalisieren wollen gerne zur Verfügung. Dafür bieten wir Marktstudien, die auf Ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnitten sind und den jeweiligen Sektor im Zielland in Bezug auf den Wettbewerb und die Exportaktivitäten analysieren.

Für mehr Informationen können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren.

Júlia Farré
Senior Consultant bei International Team Consulting
jfarre@int-team.com

Kapitel 4: Die wirtschaftlichen Sektoren Senegals: Industrie und Dienstleistung

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Unser Team von Unternehmensberater hilft Ihnen ihre Handelsaktivitäten (Export, Import…) nach Senegal auszubauen.

Der Industrie und Dienstleistungssektor (oder auch der Nebensektor genannt) präsentiert 20,5% des BIP von Senegal.

Der Lebensmittel- und Getränkesektor ist sicherlich die wichtigste Branche in dieser Auswahl. Senegal produziert Mehl und Mehlerzeugnisse, Erdnussöl, Zucker,  Molkereiprodukte, Bier, Erfrischungsgetränke, Mineralwasser, Gemüse- und Fischkonserven. Es gibt verschiedene Firmen von Gebäck, Weizenmehl und Hirse. In Senegal sind des weiteren Industrieanlagen in verschieden Teilsektoren, wie z. B. der Milchproduktion, vorhanden (es gibt kleine pasteurisierungs Anlagen, aber mit Ultrahocherhitzung). Bemerkenswert ist auch die Dynamik der Getränkebranche.

Die Textilbranche ist eine Branche, welche sehr umfangreich ist. Es sind Firmen für jeden Bearbeitungsschritt, von der Baumwollproduktion bis zur Endfertigung, vorhanden. Wie im Falle der Lebensmittelindustrie ist die Landwirtschaft die Basis für die Textilindustrie.

Ein anderer wichtiger Sektor ist die Bauindustrie und die Baustoffindustrie. Welcher insbesondere im Jahr 2007 einen Aufschwung erhalten hat. Dieser hat sich um 11.7% erhöht. Besonderer Dank gilt dem öffentlichen Bausektor, welcher durch den Gipfel der Organisation der Islamischen Konferenz in Dakar im März 2008 einen Aufschwung erhalten hat.

Eine Wiederbelebung des Baustoffmarktes fand im Jahr 2010 stand. Impuls gab der Bau der mautpflichtigen Autobahn von Dakar nach Diamniadio und der neue Internationale Flughafen Baise Diagne.

Der Chemiesektor hat eine wichtige Rolle in der Volkswirtschaft Senegals. Dieser ist ebenfalls sehr breit aufgestellt. Es gibt eine Ölraffinerie mit einer jährlichen Fördermenge von 1.4 millionen Tonnen und Industrieanlagen für die Produktion von Schwefel- und Phosphorsäuren, Düngemittel, Batterien, Plastik, Pharmazeutika, Pflanzenschutzmittel und Duftstoffe. Die Produktion aus der Raffinerie ist insbesondere für den heimischen Markt bestimmt und der Überschuss wird größtenteils nach Mali exportiert.

Der Energiesektor gewinnt an Stabilität. Dieser Sektor ist fundamental für die Entwicklung des Landes (Reduzierung der Armut, Schaffung von Arbeitsplätzen, wirtschaftliche Entwicklung). Allerdings zeigt dieser weiterhin gewisse Mängel und häufige Ausfälle auf.

Im Bergbausektor werden überwiegen Phosphatvorkommen abgebaut. Senegal verfügt aber über noch weitere Rohstoffe wie z. B. Gold, Eisen, Marmor, Torf und Titan, welche allerdings noch wenig gefördert werden. Der Bergbau stellt allerding nur 0,9 % des BIP Senegals. In den letzten Jahren erlebte der Posphatsektor einen Prozess der Umstrukturierung. Unter dem Dach der ICS integrierte sich die Produktion von Düngemitteln und Phosphatsäure. Diese Entwicklug ist der finanziellen Unterstützung von Frankreich, Deutschland und Nordamerika zu verdanken. Der Bergbausektor hat bei der Regierung Senegals priorität, sie möchte den Sektor fördern. Es soll die bestehende Produktion und die Suche nach neuen Rohstoffquellen gefördert werden. Dieses erfordert allerdings ausländisches Kapital und eine Verbesserung der Infrastruktur (Straßen- und Schienennetz) insbesondere in unerschlossenen Gebieten.

Die Ölförderung genießt für die Regierung Senegals ebenfalls hohe Aufmerksamkeit. Denn es wird von der Weltbank unterstützt. Die Firma PETROSEN, welche in öffentlicher Hand ist, erkundet weiterhin neue Fördermöglichkeiten. Trotz der Bemühungen in den letzten Jahrzehnten wird der Boden Senegals zu wenig erforscht. Besonders in der Umgebung von Dakar (Sebikotane und Thiés) konzentrierten sich die Suche nach Rohstoffen, allerdings ohne großen Erfolg. Im Offshore in Casamence fand man Beweise für Schweröl und Leichtöl. Diese möchte die Regierung fördern, um eine größere Energieunabhängigkeit, eine Senkung der Energiekosten und eine Erhöhung der Exporte auf mittel- und langfrister Sicht, zu erreichen.

Mehr als die Hälfte des Energieverbrauchs Senegals wird durch tradtionelle Energiequellen wie z. B. Holz und Kohle gedeckt. Die Rodung des Waldes ist ein hoher Preis dafür. Die Produktion von fossilen Brennstoffen ist sehr bescheiden und begrenzt auf die Förderfelder von natürlichen Gas von Tollow Oil, nahe der Stadt Dakar. Senegal ist ein Land mit wenig Energieresourcen und somit sehr abhängig von Energieimporten.

Die Strategie Senegals ist die Libarilisierung des Sektors. Die Abhängigkeit vom Erdöl soll reduziert werden und gleichzeitig die Förderung erneuerbarer Energien gefördert werden. Dafür wurde ein Plan, von dem senegalischen Amt für ländliche Elektrifizierung (ASER), entworfen. Die elektrische Situation in den ländlichen Gebieten ist äußerst schwach (20% Energieversorgung in ländlichen Gebieten, 42 % Energieversorgung landesweit). Das Ziel von ASER wird sein, 50 % der ländlichen Regionen mit Energie zu versorgen.

Der Dienstleistungssektor trägt mit 65,7 % zum größten Teil zum BIP bei.

Inzwischen hat der Telekommunikationssektor einen leichten Anstieg von 3,3% verzeichnet, welches nach Jahren der Dynamik, eine Verlangsamung der Entwicklung bestätigt. Dies ist zurückzuführen auf die geringere Inlandsnachfrage und auf die Sättigung des Marktes für Mobiltelefone. Im Jahr 2009 gab es 6,4 millionen Mobilfunkverträge, welches die Hälfte der Bevölkerung darstellt.

Bezogen auf den Immobilienmarkt sind die zwei wichtigsten Bauträger die SICAP und die SNHLM, welche die Planung und Vermarktung von Wohnungen gestalten.  Zusammen mit weiteren privaten Gesellschaften handeln diese mit der Unterstützung von verschiedenen Bankinstituten. Senegal ist heute eines der afrikanischen Länder mit der höchsten Urbanisierung (44%).

Der Tourismus wurde in den letzten Jahren zu einer wichtigen Einnahmequelle. Dieser hat sich bereits im westafrikanischen Markt stark positioniert.

Quelle: Wirtschafts- und Handelsbüro von Spanien in Dakar