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Warum export nach Algerien?

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Langsam aber sicher öffnet sich der algerische Markt dem internationalen Handel, nachdem er sich von der Entkolonialisierung und der Wirtschaftskrise der 90er Jahre erholt hat.

Mithilfe von neuen politischen Strategien wurden nicht nur Verhandlungen mit den USA, sondern ebenfalls mit seinen Hauptpartnern der Europäischen Union, Internationalen Organisationen und seinen tradionellen Partnern in Afrika und den Arabischen Staaten initiiert.

Verschiedenste Abkommen wurden in den letzten Jahren unterzeichnet. Als Highlight kann die EU-Algerien Verbandsvereinbarung angesehen werden, welche am 22. April 2002 in Valencia unterzeichnet , am 1. September 2005 inkraftgetreten und im August 2012 neu verhandelt wurde. Am 1. September 2012 wurde, nach 6 weiteren Verhandlungen, eine Zollsenkung wirksam.

Mit einer Gesamtfläche von 2.400.000 km2, ca. 1000 km Küstenverlauf am Mittelmeer und unter 40 Millionen Einwohnern ist Algerien das größte der Union des Arabischen Maghreb (Mauretanien, Libyen, Marokko, Algerien, Tunesien). Das macht es zum zweitgrößten Land in Afrika und zum zehntgrößten der Welt. Allerdings sollte auch berücksichtigt werden, dass 80% (1.920.000 km2) der Landfläche Bestandteil der Sahara sind.

55% der Bevölkerung lebt im Norden. Die wichtigsten Städte entlang der Nordküste oder den nördlichen Ebenen sind Algier, Oran, Constantine und Annaba.

Algeriens Gesetzgebung ist eine Mischung aus islamischem und französischem Recht. Die offizielle Sprache ist modernes Hocharabisch, welches in öffentlichen, kulturellen und Bildungseinrichtungen Verwendung findet. Jedoch wird von den meisten Algeriern und der Wirtschaft Französisch angewendet.

Das Wochenende ist Donnerstags und Freitags, sodass die Arbeitswoche von Samstag bis Mittwoch stattfindet.

Aus ökonomischer Betrachtungsweise gibt es vier besonders hervorzuhebende Punkte: makroökonomische Stabilität; ökonomische Konzentration auf fossile Brennstoffe; industrielle Ineffizienz und sehr hohe Arbeitslosenquote.

In 2013 stieg das algerische BIP um 3,05%. Die Importsumme betrug 40 Milliarden Euro, wovon 8% auf Spanien zurückzuführen war.

Um einen effektiven und anhaltenden Handel in Algerien zu führen ist es sinnvoll, eine algerische Tochtergesellschaft unter algerischem Recht zu eröffnen. Sie wird dann mit dem lokalen Netzwerk an Distributoren und Großhändlern in Verbindung treten. Diese vertreten die Tochtergesellschaft landesweit und exklusiv. Für die Tochtergesellschaft wäre es sehr ungewöhnlich direkt mit den Geschäftspartnern zu handeln, außer im Falle von sehr großen Gesellschaften.

Momentane Industrien mit den besten Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten sind:

  • Energie
  • Bauwesen
  • Investitionsgüter
  • Umwelt
  • Transport
  • Elektro- und Informationstechnologie
  • Nahrungsmittel
  • Elektrogüter

International Team Consulting ist eine Beratung mit langjähriger Erfahrung in ausländischen Märkten und Geschäftsbeziehungen. Unser eingespieltes und professionelles Team wird Ihnen helfen in den algerischen Markt einzutreten und den für Sie idealen Vertriebskanal zu finden. Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, um weitere Informationen zu erhalten.