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Nationale und europäische Zielsetzungen und industrielle Schlüsselbereiche

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat ein Dokument mit dem Titel „Nationale Industriestrategie 2030 – Strategische Leitlinien für eine deutsche und europäische Industriepolitik“ veröffentlicht, das den Entwurf einer nationalen sowie europäischen Industriestrategie beinhaltet und die inländischen aber auch globalen industriellen Schlüsselbereiche näher erläutert.

Zielsetzung

Das übergeordnete Ziel dieser Strategie besteht darin, gemeinsam mit den Akteuren der Wirtschaft einen Beitrag zur Sicherung und Wiedererlangung von wirtschaftlicher und technologischer Kompetenz, Wettbewerbsfähigkeit und Industrieführerschaft auf nationaler, europäischer und globaler Ebene in allen relevanten Bereichen. Dies ist Voraussetzung dafür, dass die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands insgesamt und damit seine Arbeitsplätze und den Wohlstand seiner Bürgerinnen und Bürger langfristig zu sichern und auszubauen.

Zentrale Ziele

  • Der schrittweise Ausbau des Anteils der Industrie an der Bruttowertschöpfung von 23 auf 25 % in Deutschland und 20 % in der Europäischen Union bis zum Jahr 2030
  • Marktwirtschaftlich, privatwirtschaftlich, eigenverwantwortlich und wenn möglich ohne staatliches Handeln soll dieses Ziel erreicht werden. Ein Tätigwerden des Staates kann ausnahmsweise gerechtfertigt oder gar notwendig sein, wenn schwere Nachteile für die eigene Volkswirtschaft und gesamtstaatliche Wohl vermieden werden können.
  • Langfristig soll ein Beitrag zur Entstehung einer Globalen Sozialen Marktwirtschaft, die für alle zu mehr Markt und mehr Wohlstand führen kann, geleistet werden

Zentrale Handlungsfelder

Ein zentrales Handlungsfeld der “Nationalen Industriestrategie 2030” ist die Stärkung von Schlüsseltechnologien, wie zum Beispiel Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Batteriezellfertigung. Nur wer über die neuen Technologien verfügt und sie beherrscht, kann seine Position im Wettbewerb dauerhaft behaupten.

Weitere Handlungsfelder

  • die Stärkung des industriellen Mittelstandes
  • die Mobilisierung von mehr Wagniskapital für Risikoinvestitionen
  • das Eintreten für offene Märkte, eine Stärkung des Multilateralismus (unter anderem Modernisierung WTO) und für international vergleichbare Rahmenbedingungen („level playing field“)
  • die Förderung und Erhaltung der technologischen Souveränität
  • die Verbesserung der allgemeinen Rahmenbedingungen (zum Beispiel Energiepreise, Steuern und Sozialabgaben)
  • die Überprüfung des Beihilfe- und Wettbewerbsrechts

Industrielle Schlüsselbereiche, in denen Deutschland bis heute und immer noch führend ist

  • die Stahl-, Kupfer- und Aluminium-Industrie
  • die Chemieindustrie
  • der Maschinen- und Anlagenbau
  • die Automobilindustrie
  • die optische Industrie
  • die Medizingeräteindustrie
  • der GreenTech-Sektor
  • die Rüstungsindustrie
  • die Luft- und Raumfahrtindustrie sowie
  • die additive Fertigung (3D-Druck)

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